Reise zu Eröffnung der Schule

Unglaublich, knapp 1 Jahr nach unserer ersten Reise werden wir zur

ERÖFFNUNG DES NEUEN SCHULGEBÄUDES von UYWEFA

fahren.

Mit vielen Spenden aus Deutschland konnte tatsächlich ein 400 Quadratmeter großes Gebäude gebaut werden, in dem die etwa 330 Schüler seit Anfang Februar unterrichtet werden.

Fotos und Berichte aus dem letzten Jahr finden sich auf UYWEFA.de

Am 19.2.19 starten wir nach Uganda und werden hier von unserer Reise bericht

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Unterstützung für UYWEFA

Unser größtes Geschenk an die Kinder, Lehrer und Frauen von UYWEFA war sicherlich unsere Zeit, unsere Aufmerksamkeit und unsere Unterstützung beim Bauvorhaben und neuen Projekten.

Der Inhalt unserer drei großen Zusatz-Koffer, die bis zur erlaubten Gewichtsgrenze voll mit Geschenken wie Stiften, Heften, Bällen, Luftballons, Zahnbürsten, Zahnpasta, T-Shirts und Käppis mit Werbeaufdruck , 9 gebrauchten Smartphones (alle funktionsfähig, teilweise mit beschädigtem Bildschirm) und 3 Laptops.

Das Wenigste davon haben wir selber bezahlt, den Großteil haben wir innerhalb von 2 Wochen durch Nachfragen in unserem Umfeld gespendet bekommen.

Wir haben Ronald und Joan immer wieder versichert, dass die Dinge nicht von uns, sondern von unseren Freunden sind, und sie nicht uns „Thank you“ zu sagen brauchen. Darauf meinte Joan „So thank you for having such good friends“!

Das möchten wir gerne weitergeben und allen ganz herzlich für die Unterstützung danken, ob Werbemittel, Stifte, Schwungtuch Laptop oder Handy, alles hat hier einen guten Platz gefunden und wird weitergenutzt.

Die Kinder und Lehrer haben sich unglaublich gefreut.

Ronald hat nun statt eines nur ab und zu funktionienden alten Handys (um telefonieren zu können, musste er jedes Mal kurz den Akku rausnehmen) ein sehr gut erhaltenes Samsung Galaxy S4. Gleich als erstes hat er sich Schutzhülle und Schutzfolie gekauft, damit sein neuer Schatz lange erhalten bleibt.

Auch Joan tauscht ihr billiges, kleines Smartphone gegen ein größeres Samsunghandy ein.Nun wird mit beiden die Kommunikation über Whatsapp möglich, was vieles vereinfacht.

Wir haben vorgeschlagen, dass die anderen Handys verkauft werden, um mit dem Erlös für das Office nötige Dinge zu kaufen. Nicht mal ein Taschenrechner oder ein Tacker waren vorhanden und wurden mit Freude angenommen.

Bisher gab es nur einen Laptop, der nicht nur im Büro genutzt wurde, sondern auch, um den älteren Schülern zu zeigen, wie ein Rechner funktioniert.

Wir haben beim Abschied angesprochen, dass diese Geschenkeflut natürlich eine Ausnahme war, und sie bitte nicht erwarten sollen, dass zukünftige Besucher Geschenke dabei haben.

Trotzdem sammeln wir gerne weiterhin Schulmaterialien, alte Handys (auch wenn sie keine Smartphones sind) und Laptops.
Die nächsten  Uganda-Reisenden können, wenn sie Platz haben, gerne etwas mitnehmen.

Der größte Wunsch von Ronald und Joan ist es, dass  Freiwillige zu ihnen kommen und die Schule mit Knowhow unterstützen. Ob beim Unterrichten, bei administrativen Tätigkeiten, Rechnungswesen, dem Vermitteln von Computerkenntnissen, Gestal­tung der Internetseite, Sportaktivitäten, sie freuen sich über jede Unterstützung.

Sehr einfache Unterkünfte in Familien, in denen bereits freiwillige Helfer gelebt haben, können vermittelt werden.

Es gibt keine Mindestdauer und es muss keine Vermittlungsorganisation eingeschaltet werden.

Wer Interesse hat, kann sich gerne an uns wenden, um mehr Informationen über unsere Erfahrungen, Visum und Impfungen zu erhalten.

Abschied von UYWEFA

Unser letzter Tag bei UYWEFA ist angebrochen. Ein letztes Mal gehen wir zu Fuß vom Hotel zur Schule. Dort treffen wir um 11 Ronald, der vom restlichen Spendengeld 25 Dutzend Schulhefte und über 50 Workingbooks besorgt hat.

Obwohl Samstag ist, haben die grösseren Kinder bis 13 Uhr Unterricht. In ihrer Pause spielen sie Fußball und weihen die Käppis ein, die vom VfL und der IG Metall gespendet wurden.

Es ist wahnsinnig staubig und nachdem Spiel waschen sich einige Jungs die Füße.

Fließend Wasser gibt es in der Schule übrigens nicht. Das Wasser wird in 10 Liter Tanks geliefert und sparsam genutzt.

Die jüngeren Mädchen erfinden Spiele mit den Tennisbällen, die sie durch ihre Beine springen lassen.

Martin zeigt Roland die gespendeten Laptops. Die Schule besitzt bisher nur einen Computer. Der Internetzugang ist nur eingeschränkt über das Mobilfunknetz möglich.

Es erstaunt uns, wie Ronald es bisher geschafft hat, regelmässig mit uns Kontakt zu halten. Sogar bezüglich der Baufragen nötige Absprachen über Skype waren zeitweise möglich.

Nun naht der Abschied. Wir nehmen viele unvergessliche Eindrücke von diesem kurzen Besuch mit nach Deutschland.

Wir hoffen, dass wir alles soweit vorbereitet haben, dass der Baustart des von der Bingo Stiftung geförderten neuen Schulgebäudes nun von Deutschland aus begleitet werden kann.

Ronald begleitet uns in die Innenstadt von Kazo, wo uns in der Ortsmitte eine Rinderherde entgegenkommt, die nur träge Mopeds und Autos Platz machen.

Mit einem Sammeltaxi, dessen 14 Sitzplätze teilweise mit 17 Fahrgästen belegt waren, fahren wir eine halbe Stunde in die Innenstadt von Kampala. Dort ist es allerdings so voll mit Menschen und Fahrzeugen, dass wir unseren Plan Stoffgeschäfte anzusehen schnell aufgeben und uns aus dem Durcheinander in ein uns empfohlenes Restaurant mit Aussicht über den Old Taxi Park zurückzuziehen.

In dem Gedränge gab es viel zu sehen, die Handys haben wir aber lieber in unseren Bauchgurten gelassen.

Für die Rückfahrt haben wir uns ein eigenes Taxi gegönnt, nachdem Janka den Preis dafür fast um die Hälfte runtergehandelt hat.

Nach kurzer Verschnaufpause im Hotel haben wir noch ein letztes Mal eingekauft und uns bei unserem Lieblingsstrassenstand ein Rollex-Snack gekauft.

Jetzt heisst es Koffer packen.

Janka reist morgen zurück nach Köln, Martin und ich starten zu einer Safari in den Nationalpark Murchison Falls, wo wir unsere letzten beiden Nächte verbringen werden und hoffen Giraffen, Löwen und Elefanten zu sehen.

Einkäufe und andere Erledigungen

Heute findet das erste UYWEFA Treffen bei uns im Hotel statt. Ronald startet von hier mit Martin per Boda, um einige Dinge in Kampala in die Wege zu leiten.

Joan bestaunt unsere beiden Mittelklasse Hotelzimmer und ist ganz angetan vom Badezimmer mit Warmwasser und Wasserklosett. Hier sind Latrinen der normale Standard.

Unter Joans Führung nehmen wir einen direkteren, aber schlechter ausgebauten, Weg um zu UYWFA zu gelangen, So erhalten wir neue Einblicke in das einfache Leben hier. Gestern bekamen wir von unserer Schwägerin die Nachricht, dass sie Kinder unterstützen möchten, die aufgrund fehlenden Schulmaterials nicht am Unterricht teilnehmen können. Auf unserem Weg lag das Zuhause eines betroffenen Schülers. Die Mutter freute sich sehr über die Nachricht, dass sie unterstützt werden.

Richard kommt, nachdem er sich schnell seine Schulkleidung angezogen hat, gleich mit uns zur Schule und bekommt dort Stifte und Hefte bevor er in seine Klasse läuft.

Joan und wir begeben uns in das Ortszentrum, um benötigte Unterrichtsmaterialien zu kaufen. Unterwegs gibt es für uns viel zu bestaunen, wie einen mobilen Messerschleifer

Wir besorgen Notizbücher, die die Kinder für alle Fächer benötigen.

Da wir 100 Stück auf einmal kaufen, zahlen wir statt 2800 UGX nur 2200 UGX pro Stück (entspricht etwa 60 Cent) und bekommen den Transport zur Schule sogar umsonst dazu. Vielleicht ist diese Spende der Grundstein dafür, dass in Zukunft Schulmaterialien in großen Stückzahlen gekauft und zu günstigen Preisen an die Schüler weitergegeben werden.

Im Laufe des Tages werden mehrere der neuen Hefte an Schüler ausgegeben. Morgen kauft Ronald andere Hefte und Arbeitsbücher. Herzlichen Dank nach Hamburg!

Da uns sehr interessiert, wie hier unterrichtet wird, freuen wir uns, dass wir am Biounterricht der 4. Klasse teilnehmen können. Da der Klassenraum nur durch eine löchrige Bretterwand vom Nachbarzimmer getrennt ist, bekommen wir gleichzeitig allerlei vom Geschichtsunterricht der 5.Klasse mit. Es ist schwer sich zu konzentrieren und dem Unterrichtsgespräch zu folgen und auf der abgenutzten Tafel zu erkennen, was in die Notizbücher geschrieben werden soll.

Die engen Bänke sind ziemlich unbequem, und die fest montiertenTische viel sehr eng für die Hefte. Erstaunlich wie ruhig die 30 Kinder trotzdem dem Unterricht folgen, den Fragen der Lehrerin antworten, Merksätze im Chor nachsprechen und das kaum lesbare Tafelbild abschreiben.

Janka und ich erhalten von den Müttern unserer Patenkinder verschiedene selbstgefertigte Schmuckstücke überreicht. Auch die von den UYWEFA-Frauen gefertigten Ketten und Armbänder sind fertig.

Wir kaufen den fleißigen Frauen  alles ab, um es mit nach Deutschland zu nehmen. Die Frauen freuen sich sehr über den Verkaufserlös.

Von einem Großteil der Kinder müssen wir heute schon Abschied nehmen.

Nur die größeren Schüler haben morgen noch Unterricht. Schade, gerade die kleinen Kinder haben ihre Schüchternheit verloren und suchen unsere Nähe.

Wir haben viele Freunde gewonnen und jeder von uns hat Kinder kennengelernt, die er so schnell nicht vergessen wird.

Alltag bei UYWEFA

Martin kümmert sich fast den ganzen Tag um Dinge, die vor Baubeginn des neuen UYWEFA-Schulgebäude bedacht werden müssen und koordiniert Fragen aus Deutschland, Ideen von Ronald und Pläne des Bauleiters.

Es ist schwierig zu verstehen, was alles um einen Baubeginn herum in Uganda zu erledigen ist. Wir versuchen in nur einer Woche für uns eine Basis zu schaffen, damit der Baustart dann von Deutschland aus begleitet werden kann. Ronald zeigt Janka und mir derweil die Nachbarschaft der Schule.

Wir besuchen eine Frau, die monatsweise Zimmer an Freiwillige vermietet. Eine Freundin von Janka, die gerade Grundschullehrerin wird, will im Juli bei UYWEFA unterrichtet und wir machen ein paar Fotos, damit sie sich ein Bild von ihrer zukünftigen Unterkunft machen kann. Durchgeschwitzt und eingestaubr erreichen wir zeitgleich mit einigen Frauen, die Schmuck herstellen wollen, die Schule. Völlig selbstverständlich stellt Ronald der Frauengtuppe sein winziges Büro für ihre Arbeit zur Verfügung.

Janka und ich lassen uns zeigen, wie man aus speziell zugeschnittenen Papierstreifen Perlen rollen kann. Es ist eigentlich nicht schwierig, aber ziemlich zeitaufwändig.

Nachdem unsere ersten Perlen den kritischen Augen der Spezialistinnen genügen, schauen wir zu, wie die Kindergartenkinder im schmalen Gang vor dem Schulgebäude Singspiele üben. Als sie fertig sind, geben wir den Erzieherinnen und der Assistentin des Direktors Seifenblasen. Wieder sind die Kinder völlig begeistert und drängeln, um selber pusten zu dürfen.

Martin wird von einugen Kindern umringt und versucht die hochzuheben.

Dann haben auch die größeren Schüler Pause und wir packen zwei Schwungtücher aus und lassen sie ausprobieren, was man damit alles machen kann.

Am meisten Spaß macht es, als die beiden Gruppen versuchen Bälle von einem Tuch auf das andere zu schießen. Über eine halbe Stunde wird in der prallen Mittagssonne gespielt. Die Viert- und Fünftklässer haben sich gewünscht mit uns zu tuschen. Über 40 Schüler, 3 Lehrerinnen, der Direktor und seine Assistentin wollen mitmachen.

Gut, dass wir reichlich Tuschkästen und Pinsel mitgebracht haben.

Die Perlenproduktion geht in die nächste Phase, die fertigen Exemplare wurden mit Kleister versiegelt und auf einer Wäscheleine getrocknet.

Nach Schulschluss sitzen einige Schüler vor dem Schulgebäude und schreiben Unterrichtsstoff in ihre Hefte, den sie in den letzten Tagen verpasst haben, weil sie nicht am Unterricht teilnehmen konnten.

Noch mehr Besucher aus Deutschland

Heute kommen noch mehr Muzungos (hellhäutige Menschen) um UYWEFA kennenzulernen. Einer der Teilnehmer der Go4School-Rallye, die 2016 kurz die Schule besucht hatte, ist mit 4 Freunden in Uganda, um an einer Konferenz teilzunehmen. Sie wollen gerne einen Eindruck von der Arbeit bei UYWEFA bekommen. Ronald hat einen Kleinbus mit Fahrer organisiert, mit dem Janka, Martin und ich nach Entebbe ins in der Nähe vom Flughafen gelegene Hotel der Neuankömmlinge fahren. Wir genießen die anderthalbstündige Fahrt quer durch Kampala und staunen erneut über die vielen bunten Eindrücke am Straßenrand und über das Geschick der Verkehrsteilnehmer in dem Durcheinander nahezu ohne Ampeln oder andere erkennbare Regeln unfallfrei voranzukommen. Das Hotel ist eindrucksvoll, um eingelassen zu werden müssen wir aus dem Fahrzeug aussteigen und einen Metalldetektor passieren.

Wir warten in der Lobby auf die anderen und staunen über den krassen Kontrast zwischen dem Luxus in der großzügigen, marmornen Empfangshalle mit gläsernem Aufzug zu dem einfachen Leben auf den staubigen Straßen, das wir gerade gesehen haben.

Nachdem wir der kleinen Reisegruppe unsere Eindrücke aus den letzten 5 Tagen geschildert haben, fahren wir nun zu acht mit 2 Koffern voller Mitbringsel in unserem Minibus wieder quer durch die Hauptstadt zur Schule von UYWEFA. Dort begrüssen Ronald und Joan uns herzlich. Nach einer Einführung von Ronald über die Entstehung der Schule, begeben wir uns auf einen Rundgang durch die Räumlichkeiten.

Zu unserer großen Freude sind die HIV-positiven Frauen schon mit der Schmuckherstellung beschäftigt. Aus dünnen Papierstreifen, die sie eng um eine Nadel wickeln, fertigen sie Perlen.

Wir besuchen die Kinder in ihren Klassenräumen. Einige begrüßen uns auf deutsch mit „Willkommen in Uganda“, das hatten wir den Älteren vorgestern neben „danke“ und „hallo“ an die Tafel geschrieben. Es entstehen kurze Gespräche auf englisch und es werden Lieder gesungen.

Bei den Kindergartenkindern hielten einige Kinder Mittagsschlaf. Das ist leider nur im sitzen möglich und sieht sehr unbequem aus.

Als wir alle Klassen besucht haben, dürfen die Kinder auf den Platz vor der Schule.

Wir blasen Luftballons auf und die Kinder haben viel Spaß damit rumzutoben.

Aus Deutschland haben wir acht insgesamt 5 Koffer mit Spenden mitgebracht. Neben Schulmaterialien wie Kreide, Kugelschreibern, Heften und Blöcken ist auch allerlei für die Kinder dabei. Alle stellen sich in Reihen auf und erhalten Zahnbürsten, Zahnpasta, T-Shirts und Kugelschreiber und freuen sich riesig.

Fotos folgen später, sie müssen erst noch von der Kamera den Weg aufs Handy finden…

Frauen bei UYWEFA

Um 9 Uhr morgens treffen wir uns in der Schule mit einigen HIV- positiven Frauen, die von UYWEFA (Uganda Youth and Women’s Effort Fighting Aids) beraten und mit Materialien unterstützt werden. Bisher haben sie bei ihren Treffen hauptsächlich Kerzen hergestellt, die finden aber nicht mehr so viele Abnehmer, da das Stromnetz immer stabiler wird. Klingt seltsam, Janka bestätigt aber, dass der Strom vor 5 Jahren mindestens einmal pro Woche ausgefallen ist. Jetzt planen die Frauen Schulblöcke herzustellen, die an die Schüler verkauft werden können. Wir erzählen von einem Projekt, bei dem auswaschbare Menstruationsbinden genäht werden, damit auch arme Mädchen, die sich Wattebinden oder Tamppns nicht leisten können, während ihrer Periode den Unterricht besuchen können. Die Frauen sind sehr interessiert. Einige können nähen, eine Nähmaschine besitzt keine. Es wäre also überlegenswert fußbetriebene oder gar elektrische Maschinen für die Schule zu besorgen, so dass die Frauen sie dort benutzen können.

Wir fragen nach, ob einige der Anwesenden die typisch ugandischen Papierperlen herstellen können, um daraus Armbänder oder Ketten herzustellen. Auch diese Idee stösst auf Interesse, allerdings wissen sie nicht, wo sie die verkaufen könnten. Wir geben ihnen 15 Euro um Material zu besorgen und bitten uns bis Samstag daraus Schmuck herzustellen, den wir in Deutschland an Freunde und Bekannte weitergeben können.

Sehr bewegend ist es, die vier Mütter unserer Patenkinder kennenzulernen. Ronald über­setzt uns ihre Dankesworte. Weder sie noch wir hätten gedacht, dass wir uns tatsächlich kennenlernen würden.
Zwei der Kinder waren in den letzten Monaten schwer krank und Ronald hat mit unserem Geld auch Medikamente und Krankenhausrechnungen beglichen.

Wie schön, nun alle vier Kinder wohlauf im Unterricht zu sehen. Da heute der Tag der Frauen zu sein scheint, unterhalten wir uns kurz mit den anwesenden Lehrerinnen und der Köchin und überreichen unsere Mitbringsel an sie In der Pause wird auf dem unglaublicjh staubigen Platz vor der Schule Ball gespielt.

Die Kinder sind immer weniger schüchtern und  drängen sich zeitweise um uns, um uns genauer anzusehen oder anzufassen.

Die Kindergartenkinder wünschen sich, dass wir in ihre Klasse kommen, dort singen sie uns englische Lieder vor.
Überall an den Wänden hängen Plakate mit Buchstaben und kurzen Worten, Spielzeug ist nicht zu sehen.
Die Kleinen sitzen die meiste Zeit des Tages an ihren Tischen und  lernen Englisch und  üben lesen und schreiben.
Nur wer ein ordentliches Schriftbild hat, darf  in die erste Klasse der Primary School wechseln. Das Mittagessen verzögert sich heute, weil zu wenig Feuerholz vorhanden ist, und die Anlieferung von neuem sich etwas verzögert hat. Aber um zwei Uhr ist es dann so weit, es gibt Posho mit Bohnen, wie jeden Tag. Aber um zwei Uhr ist es dann soweit,es gibt Posho mit Bohnen, wie jeden Tag. Janka kommt schnell mit den Kindern ins Gepräch und lernt viele Namen. Als sie erklärt, dass in Deutschland eine Frau namens Angela regiert, schütten sich die Kinder vor Lachen aus. Bei Schulschluss lösen die Seifenblasen wieder viel Begeisterung aus. Martin hatte heute mit Ronald einige Erledigungen zu machen. Dabei kam er in das zweifelhafte Vergnügen zusammen mit Ronald auf einem Mopedtaxi durch Kampala zu fahren, weder Fahrer noch die beiden trugen Helm… Zum Abendessen gehen wir in ein Strassenrestaurant namens Foodclinic. Wir bestellen alles was es an vegetarischem gibt. Neben Posho, Kochbananenmus und Bohnen gibt es ein wenig Kohl und Cassawa/Maniok ein Wurzelgemüse.